FAQ’s
zu
i3-garden

FAQ’s zu i3-garden


Muss der Erdsack / das Erdsubstrat jedes Jahr gewechselt/erneuert werden?
– Nein, die entnommenen Substanzen werden über die angeleitete biolog. Düngung (i³-garden ) ergänzt (der Bauer trägt ja auch nicht jedes Jahr eine neue Erdschicht auf!).

Kann das i³-garden-System auf jedem Balkon verwendet werden – Gewicht?
– Ja, der voll bepflanzte und bewässerte Garten hat max. 50 kg auf 4 Punkte (Räder), d.h. Punktbelastung von 10 kg.

Wachsen alle Pflanzen im i³-garden-System?
– Theoretisch ja, kommt auf die speziellen Anforderungen der Pflanzen an (wie z.B. Substrat-Zusammensetzung etc.).

Welche Materialien (Kunststoffe) werden für das i³-garden-System verwendet?
– Alle verwendeten Materialien müssen das Mindestkriterium „RoHS und WEEE Richtlinien“ der
Europäischen Gemeinschaft
 zur Beschränkung gefährlicher Inhaltsstoffe erfüllen.
– Alle verwendeten Materialien müssen das Mindestkriterium „Lebensmittelecht“ gemäß „EU-Richtlinie 1935/200 4/EC” erfüllen, d.h. auch frei von BPA (Bisphenol A) und HBCD sein!
– weitere Kriterien: leichtes Gewicht, Nachhaltigkeit = max. Haltbarkeit über viele Jahre, Fokus auf regionale Verfügbarkeit/Produktion, vorhandene QS-Systeme bei Erzeugern/Produzenten…..).

Warum wird für das i3-garden-System so viel Kunststoff anstatt herkömmliche Werkstoffe wie Holz verwendet?
– Wir haben ganz strikte und kompromisslose Forderungen an unser System gestellt. Mit Holz oder Alu wären viele Funktionalitäten nicht möglich gewesen.
– Die ersten Testserien wurden aus Holz gefertigt (naturbelassen /Bio-Lacke / von Fichte bis Lärche..) nach 3 Jahren mussten wir diese entsorgen – geringe Haltbarkeit.
– Unsere Ansprüche an Funktionalität, Form & Design und langer Einsatzdauer haben uns nach langer Beschäftigung  und intensiver Tests zu dieser Materialwahl gebracht.

Kann man einzelne Module (Bewässerungssystem, i3-Docks, Glashaus etc.) später nachkaufen?
– Ja, alle zukünftigen Erweiterungsmodule sollten so weit als möglich zu den Systemen der jeweils letzten 2 Jahre kompatibel sein!

Was macht man mit dem i³-garden-System in der kalten Jahreszeit?
– Hier hat man mehrere Möglichkeiten:
1. Man entfernt das Bewässerungssystem (falls vorhanden) und lässt den Garten einfach stehen – keine weitere Wartung erforderlich bis zum neuerlichen Anpflanzen im Frühjahr.
2. Man ergänzt den Garten mit dem Thermomantel oder das Glashausmodul und verlängert damit die Gartensaison in den Spätherbst und beginnt früh im Frühling.
3. Man ergänzt den Garten mit dem Glashausmodul inkl. Heizungssystem und erfreut sich möglichst das ganze Jahr.

Kann man auch eigene Erd-/Substrat-Zusammensetzungen verwenden?
– Selbstverständlich, die Systeme werden mit leeren Säcke zur Eigen-Befüllung ausgeliefert. Spezielle Tipps und Tricks bzw. Empfehlungen sind jederzeit auf der Community-Plattform erwünscht, damit auch andere von den Erfahrungen lernen können.

Kann man mit dem i3-garden-System auch Pflanzen vom Samen weg hochziehen?
– Ja, der obere abnehmbare Teil der i3-Docks (I-Dock-Rahmen) ist dafür ideal geeignet, die allseits beliebten Kokostabletten passen genau in die Ausnehmung.
Vorteile:
– die Pflanzen müssen nicht mehr umgetopft werden, sondern werden auf die i3-Docks aufgesetzt und wachsen einfach nur weiter bis zur Ernte.
– dabei kann man die i3-Docks bei Bedarf mit spezieller Anzuchterde füllen – somit kann man eine „Substrat-Schichtung“ vornehmen.

Kann das i3-garden-System auch im Freiland bzw. im Schrebergarten verwendet werden?
– Ja, ohne Probleme. Die verwendeten Materialien und die Konstruktion sind für alle Einsatzmöglichkeiten ausgelegt.

Gibt es für i3-garden ein automatisches Bewässerungs-System? 
– Ja, das modulare RWS (responsive watering system) arbeitet energiefrei nach dem Tensions-Prinzip. Dieses baut auf dem energiefreien Blumat-System auf und sorgt Sensor-gesteuert für eine optimale Standard-Basisbewässerung. Das System ist ausbaufähig bis zur individuellen Profi-Bewässerung einzelner Pflanzen und ermöglicht dem Garten-Betreiber zeitliche Unabhängigkeit.

Trocknen die Pflanzen in den i3-Docks im Hochsommer nicht aus bzw. muss man diese dann mehrmals am Tag gießen? 
– Nein, die Wurzeln wachsen in den Erdsack hinein, breiten sich dort aus und holen sich das Wasser wie sie es brauchen. Da es hier fast keine Verdunstungsflächen gibt und die Feuchtigkeit im abgeschlossenen System ist, reduziert sich der Wasserverbrauch um bis zu 70% (im Vergleich mit Gießen) in einem Flachbeet. Deshalb gibt es für Öffnungen, die mal nicht bepflanzt sind auch Deckel, um die Verdunstung zu verhindern. Mit der automatischen Bewässerung (optional) muss man nur dazu sehen, dass der Behälter mit Wasser gefüllt ist. Wenn es einen Wasseranschluss in der Nähe gibt, kann das Bewässerungssystem direkt daran angeschlossen werden und ist somit “sorgenfrei”. Zudem ist das von uns verwendete “lebensmittelecht” Material mit 25mm nicht nur super stabil, sondern hat einen enormen Isolierwert – wichtig, damit die Temperatur im Erdsack nicht zu hoch steigt (auch das verhindert Verdunstung) oder zu tief fällt!

Wo sollte man den Wasserbehälter (Kanister oder Flasche) hinstellen?
– Da wir die jeweiligen Gegebenheiten beim Kunden nicht kennen, sind wir hier so flexibel als möglich.
Wichtig: 20cm Überhöhung für den Wasserdruck +10cm pro lfm Zulaufschlauch, wenn sich der Wasserbehälter weiter entfernt befindet.
Alternativ: Direktanschluss an die Wasserleitung (mit Druckminderer – siehe Webshop/Bewässerung) oder manuell Gießen – der Anwender hat die Wahl. Wir arbeiten zudem an einer integrierten Wasserbehälter-Lösung, ist aber dzt. nicht oberste Priorität

Was ist wenn es regnet -läuft dann nicht der ganze Sack voll Wasser?
– Derartiges Überwasser (auch von zu vielem Gießen) tritt bei der ersten untersten Öffnung aus dem Sack aus, sammelt sich im Sockel bis ca. 2 cm Höhe und würde dann über den Sockelrand auf den Boden austreten. Bei der Indoor-Version gibt es für den Wasserstand im Sockel ein „Schauglas“ und kann dort auch abgelassen werden, damit es nicht auf Parkett- oder Teppichboden gelangt = vergleichbar mit Topfuntersetzer.

Gibt es eine Hilfestellung bei der Bepflanzung des i3-garden-Systems? – ist in Entwicklung–>
– Ja, nach Eingabe der entsprechenden Pflanzentypen-Info ergibt die i3-garden-APP den individualisierten Bepflanzungsplan.
– Weiters bekommt man von der i3-garden-APP rechtzeitig Dünge-Empfehlungen, aber auch Empfehlungen bzgl. Nachpflanzungen nach erfolgter Ernte.

Sind dann in der i3-garden-APP Datenbank bereits alle möglichen Pflanzen hinterlegt?  – ist in Entwicklung–>
– Nein, wir beginnen mit den üblichen Garten-Nutzpflanzen, die Datenbank wird aber im laufenden Betrieb permanent nach den Einträgen der Benutzer erweitert und wächst somit benutzerorientiert  nach Bedarf.

Kann man von i3-garden auch Samen & Pflanzen beziehen? – ist in Entwicklung–>
– Noch nicht, dies ist Teil unseres Entwicklungsplanes, wahrscheinlich im Jahre 2 oder 3
– i3-garden wird dabei keine eigene Gärtnerei betreiben, sondern mit ausgesuchten qualitativen Gärtnereien und Anbietern intensiv zusammenarbeiten.

Gibt es beim i3-garden-System einen Schneckenschutz? – ist in Entwicklung–>
– Ja, wir arbeiten bereits an einer nachrüstbaren elektronischen „Schnecken-Abwehr“